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Einsatztagebuch

Einsatz Notfall am/im/auf Wasser (So 11.07.2021)
08-2021: Einsatz DLRG Gruppe WT

Einsatz von:
OG Waldshut-Tiengen e.V.
Einsatzart:
Notfall am/im/auf Wasser
Einsatztyp:
SEG-Einsatz
Einsatztag:
11.07.2021 - 11.07.2021
Alarmierung:
Alarmierung durch Leitstelle
am 11.07.2021 um 09:59 Uhr
Einsatzende:
11.07.2021 um 11:00 Uhr
Einsatzregion:
Landkreis Waldshut - Abschnitt: Waldshut - Laufenburg
Einsatzort:
Laufenburg
Einsatzauftrag:

Personenrettung

Einsatzgrund:

Boot mit 3 Personen in Rückströmung (HW)

Eingesetzte Kräfte
1/4/12/17
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 1 Taucheinsatzführer
  • 1 Bootsgast
  • 2 Einsatztaucher
  • 1 Bootsführer
  • 7 Strömungsretter
  • 3 Gruppenführer
  • 1 Signalmann
Eingesetzte Einsatzmittel
  • TGF Fiat (GW-Taucher) - HR 4-91-1 - WT-WR250
  • BGF Nissan (GW-WR) - HR 4-93-1 - WT-WR240
  • BGF T5 (GW-WR) - HR 4-93-2 - WT-WR270
  • SRGF Sprinter (MTW) - HR 4-92-1 - WT-KS896
  • RTB Faster (RTB) - HR 4-94-1 - WT1666

  • Kurzbericht:

    Bericht FW Laufenburg:

    Die Feuerwehr Laufenburg/Baden  wurde durch die Feuerwehr Laufenburg/Schweiz mit ihrem Boot zu einer Rettung von drei Anglern  hinzu alarmiert.

    Per Telefon bereits über die Lage vom schweizer Feuerwehrkommandant informiert, rückte nicht nur das Mehrzweckboot der Feuerwehr aus. Auch ein Löschfahrzeug und die Drehleiter gingen in der Altstadt in Bereitstellung, um auch von Land aus alle Optionen zur Rettung zu haben.

    Mit dem Einsatzleitwagen wurde auf der Laufenbrücke die gemeinsame Einsatzleitung eingerichtet.

    Während die Schweizer Feuerwehr wenige Meter unterhalb des Zollhäuschens die drei Bootsinsassen am Steilufer von rund sechs Metern sicherte und betreute, wurde mit dem badischen Feuerwehrboot nach kurzem, hochwasserbedingten Fahrmanöver das Fischerboot erreicht, die drei Insassen ins Feuerwehrboot übernommen und das Ruderboot längsseits bis ans Kraftwerk abgeschleppt.

    Nicht ungefähr gestaltete sich dieser Einsatz auf dem Wasser. Nicht ausrücken konnten aufgrund des hohen Wasserstands und der starken strömi die Boote vom THW. Die Boote liegen am Andelsbachsteg, sind aber für diese Wasserverhältnisse nicht ausgelegt.

    Mit im Einsatz waren die Feuerwehr Albbruck, das THW Laufenburg sowie der DRK-Rettungsdienst. Das DLRG als WT konnte ihre Anfahrt abbrechen.

    Wie immer sehr gut und unkompliziert hat die Zusammenarbeit über die Grenze hinweg funktioniert. Das Motto "Zwei Länder - eine Stadt" ist in Laufenburg nicht nur eine Marketingaussage, sondern wird gelebt.

    Bei dem herrschenden Wasserstand auf den Rhein zu gehen, stieß bei den Einsatzkräften beidseits des Rheins auf großes Unverständnis.

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